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Hartz IV Aufstocken in den Daimler-Werken

 

Niedriglöhne von Daimler-Werken müssen durch Hartz IV aufgestockt werden

14.05.2013

Nachdem vor drei Monaten das Online-Unternehmen
Amazon wegen Missständen bei der Beschäftigung von Leiharbeitern in die Kritik geraten war, stehen nun die Daimler-Werke im Fokus der Öffentlichkeit. Grund ist der Einsatz von Billigst-Arbeitskräften, die nicht von ihrem Lohn leben können und deshalb mit Hartz IV aufstocken müssen. Ein Film des SWR unter dem Titel „Hungerlohn am Fließband“ zeigt die wenig glamouröse Seite des Nobelkarossen-Herstellers.

Lohnaufstockung mit Steuergeldern
Eigentlich hatte sich Daimler viel Presse zur neuen luxuriöse Mercedes-S-Klasse in diesem Tagen gewünscht. Stattdessen steht das Unternehmen derzeit mit einem wenig glamourösen Thema in Fokus der Öffentlichkeit. Ein Film des SWR mit dem Titel „Hungerlohn am Fließband“ zeigt den Einsatz von Billigst-Arbeitskräften in den Daimler-Werken, deren Leistungen durch Werkverträge eingekauft werden. Die Löhne sind laut dem SWR jedoch so niedrig, dass die Betroffenen ergänzend auf Hartz IV angewiesen sind. Bei diesen Gehältern handele es sich um einen Bruchteil dessen, was die Stammbelegschaft von Daimler erhalte, so der Sender.

Der SWR-Reporter Jürgen Rose hatte sich zu Recherchezwecken von einer Leiharbeitsfirma anstellen lassen. Diese verlieh ihn an eine Logistikfirma, deren Mitarbeiter auch im Mercedes-Werk Untertürkheim eingesetzt wurden. Rose erhielt für seine Tätigkeit am Fließband einen Stundenlohn von 8,19 Euro, was einem Monatseinkommen von 1220 Euro brutto oder 990 Euro netto entspricht. Da der Inkognito-Reporter für vier Kinder sorgen müsse, hätte er laut dem SWR einen monatlichen Hartz IV Anspruch in Höhe von 1.550 Euro. Zurecht fragt der Sender in seinem Beitrag, ob auf diese Weise nicht immer mehr Arbeitsplätze durch Steuergelder statt durch Lohn finanziert würden. Zum Vergleich: Ein Mitarbeiter der Stammbelegschaft erhält Angaben des SWR zufolge selbst in der niedrigsten Lohnstufe 3.400 Euro pro Monat. (ag)

Damit reiht sich der Autokonzern in die Sparte der "modernen Sklaventreiber" ein und folgt dem Aufruf des Alt(Auto)Bundeskanzlers Gerhard Schröder, aus der Bundesrepublik ein Land von Billig- und Billigstlöhnen zu machen.
Ganz nach dem Motto: "Brot für das Volk, Kuchen für das Kapital."

 




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